UNSERE NÄCHSTE VERANSTALTUNG


Lebenswirklichkeiten. Jüdisches Hamburg heute

Montag, 21. September um 19 Uhr

Ernst Deutsch Theater, Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg, Tel. 040/22701420

 

Unsere nächste Veranstaltung findet im Ernst Deutsch Theater statt. Dank dafür an die Hausherrin Isabella Vértes-Schütter! Unser Thema: Jüdisches Leben in Hamburg. Dabei soll es nicht nur um Erinnerungskultur gehen wie die Auseinandersetzung um den möglichen Wiederaufbau der Synagoge am Bornplatz oder die Zukunft  des einstigen Israelitischen Tempels an der Poolstraße, von dem nur noch Mauerreste zu sehen sind. Wir wollen auch etwas erfahren über den heutigen Alltag, das Selbstbewusstsein  und die kulturellen Aktivitäten jüdischer Menschen.

 

Es diskutieren:

Rabbiner Shlomo Bistritzky

Michael Heimann (Vorsitzender Jüdischer Salon am Grindel e.V.)

Prof. Dr. Miriam Rürup (Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden)

Dr. Anna von Villiez (Leiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule)

Lior Oren (Public historian)

Gesprächsleitung: Siri Keil, freie Autorin und Moderatorin

 

Nach der Podiumsrunde haben Sie – wie immer – Gelegenheit zu Fragen und Kurzkommentaren. 

Der Eintritt ist frei. Einlass ab 18 Uhr.

Es besteht freie Platzwahl. Nehmen Sie bitte in Zeiten von Corona folgende Regelung in Kauf: Besucher*innen erhalten einen Zettel, auf dem sie ihre Kontaktdaten und den Platz, auf dem sie sitzen, notieren und beim  Verlassen des Theaters wieder abgeben. So etwas kennen wir ja in Zeiten von Corona mittlerweile. Im Theater brauchen Sie einen Mund-und-Nasen-Schutz, der im Saal wieder abgenommen werden kann. Im Foyer gibt es Wartebereiche für Gastronomie und Sanitäranlagen. Getränke können Sie mit in den Saal nehmen.

Sie sind herzlich willkommen. Bringen Sie gern Freundinnen und Freunde mit!


Ausflug in Hamburgs frühe Stadtgeschichte

3. September 2020

 

Auftakt zu unseren Aktivitäten nach der Sommerpause! Exklusiv für Mitglieder des Kulturforums lud der stellvertretende Vorsitzende Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss am 3. September 2020 zu einer Führung durch die Ausgrabungen im Bereich der „Neuen Burg“. Es war ein spannender, informativer Streifzug durch ein frühes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte. Das einzigartige Denkmalensemble, geschützt durch ein Zelt,  ist noch bis Ende September dieses Jahres zugänglich. Im 11. Jahrhundert war die „Neue Burg“, Nachfolgebau der Hammaburg, die größte Festungsanlage in ganz Norddeutschland mit gewaltigen Mauern.

 

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Fotos: cp.schlichte@cp360pano.com


Kultur und Corona

Dr. Carsten Brosda beim Kulturforum Hamburg – Livestream aus dem Planetarium Hamburg

Moderation: Florian Zinnecker (DIE ZEIT)

Donnerstag, 18. Juni 2020 um 19.30 Uhr über unseren YouTube-Kanal

 

"Hartnäckiger ignoriert als die Kunst werden in dieser Krise wohl nur die Kinder“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ auf dem Höhepunkt der Debatte um Rettungsmaßnahmen für die vom  Corona-„Shutdown“ Betroffenen. Inzwischen wird immer mehr Menschen klar, dass Kultur kein schmückendes Beiwerk, sondern wesentlicher Teil unseres Lebens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts ist. Wie überstehen kulturelle Institutionen und Kulturschaffende die Krise? Wie unterstützt der Staat die Kulturszene? Wird das Erleben der Pandemie nachhaltiges künstlerisches Schaffen hervorbringen?

Das Kulturforum lädt zum Dialog mit Hamburgs Senator für Kultur und Medien – diesmal nicht, wie sonst üblich, im Rahmen einer Podiumsdiskussion, sondern im Livestream aus dem Planetarium Hamburg, wofür dem Hausherrn Prof. Thomas Kraupe zu danken ist. 

 

Einen Live-Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier

 

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Hamburgs Kulturpolitik in Nahaufnahme

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, im Gespräch mit Mitgliedern des Kulturforums Hamburg

Moderation: Florian Zinnecker (DIE ZEIT)

Mittwoch, 22. Januar 2020 um 19 Uhr

Internationale Kulturfabrik Kampnagel, Jarrestraße 20

22303 Hamburg

 

Zum Auftakt unserer Veranstaltungsreihe im Jahr 2020 freuen wir uns über  einen wichtigen Gast:  Dr. Carsten Brosda, seit knapp drei Jahren Senator für Kultur und Medien, steht uns kurz vor den Wahlen zur Hamburger Bürgerschaft Rede und Antwort. Die Elbphilharmonie hat Hamburg international ins Rampenlicht gerückt, mehrere Museen und andere Kultureinrichtungen stehen unter neuer Leitung, der Bund sagt beachtliche Fördergelder zu, der Senator engagiert sich gemeinsam mit Kulturschaffenden Hamburgs gegen rechtspopulistische Angriffe auf die Kunst- und Meinungsfreiheit  – aber es gibt auch andere „Baustellen“, über die zu reden sich lohnt.    

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beteiligung an der Diskussion im Anschluss an die Podiumsrunde. Bringen Sie gern Freunde mit!

Der Eintritt ist frei.

 

Einen Live-Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie hier

 

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Bibliotheken heute – Auslaufmodell oder Zukunftsprojekt?                   

Mittwoch, 20. November 2019 um 19 Uhr

Zentralbibliothek am Hühnerposten 1

20097 Hamburg

 

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung und des latenten Bedeutungsverlusts der Papierkultur: Bibliotheken haben Hochkonjunktur, ihr Image ist besser denn je, der Zuspruch wächst. Vielerorts prägen sie als neue architektonische Highlights das Stadtbild. Das Konzept von Bibliotheken erneuert sich – und damit auch die Aufgaben der Menschen, die sie gestalten. Wir möchten diese Entwicklung mit zwei Gesprächspartnern erörtern, die seit September 2019 die „Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen“und die Staats- und Universitätsbibliothek („Stabi“) leiten. Bibliotheken gelten heute als Maßstab für „Dritte Räume“. Sie sind aktiver Teil der Stadtgesellschaft, treten ein für Demokratie und Vielfalt. Sie befördern digitale Mündigkeit, kulturelle Bildung und gesellschaftliche Teilhabe, sie unterstützen durch Open Science-Strategien den wissenschaftlichen Lehr- und Forschungsbetrieb. Wir laden ein zur Diskussion.

           

Auf dem Podium:

Frauke Untiedt (Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen)                                                   

Robert Zepf (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)                                                       

Moderation: Daniel Kaiser (NDR-Kulturredakteur)

 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bringen Sie gern Freunde mit!

Der Eintritt ist frei.

 

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„Künstliche Intelligenz – Konkurrenz oder Unterstützung menschlicher Kreativität?“

am Dienstag, den 22. Oktober 2019, 19 Uhr

Internationale Kulturfabrik Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

 

Die Künstliche Intelligenz (KI) macht auch vor den kreativen Schöpfungen des Menschen nicht  halt. In der Literatur, der bildenden Kunst, den Medien und der Musik gibt es Beispiele. Maschinen können komponieren, Texte ersinnen, Bilder malen. Versuche, klassische Werke mit Hilfe von KI zu komponieren oder Erfolgsromane weiterzuschreiben, gibt es längst. Können wir diese Fähigkeiten nutzen, sie unter Kontrolle halten – oder erreichen wir irgendwann ein Stadium, in dem der Computer menschliche Kreativitat überfügelt?

 

Das Kulturforum und der Deutscher Journalisten-Verband Hamburg laden ein zur Podiumsdiskussion. 

Auf dem Podium:

Björn Böhning (Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Ulla Hahn (Autorin)

Dr. Konstantina Orlandatou (Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

Prof. Dr. Christian Stöcker (Studiengangsleiter Master Digitale Kommunikation an der HAW Hamburg)  

Moderation: Mischa Kreiskott (NDR-Kultur- und Musikredakteur)

 

Sie sind herzlich eingeladen! Bringen Sie gern Freunde mit! 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Der Eintritt ist frei.

 

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Präsenz und Transparenz

Prof. Alexander Klar im Gespräch mit Vera Fengler (Kulturrredakteurin Hamburger Abendblatt)

Mittwoch, 25. September 2019 um 18 Uhr, Werner-Otto-Saal, Hamburger Kunsthalle

Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg

 

Von der Hamburger Kunsthalle ist in diesen Tagen viel zu lesen und zu hören. Zum einen feiert sie ihr 150-jähriges Bestehen; zum anderen bestimmt seit dem 1. August ein neuer Direktor die Geschicke des Hauses: Prof. Dr. Alexander Klar, bislang Direktor des Museums Wiesbaden, und - um Kultursenator Dr. Brosda zu zitieren -  „einer der spannendsten und vielseitigsten Museumsmacher Deutschlands“.

Welche Konzepte verfolgt er für seine neue Wirkungsstätte, die er bei seiner Einführung als „Schatzhaus der Hansestadt“ bezeichnet hat? Ein Ort der Inspiration soll die Kunsthalle sein, Ziel der Begegnung aller Bürgerinnen und Bürger und Gäste Hamburgs. Wir wollen Sie auf diesen Mann neugierig machen und laden ein.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Bringen Sie gern Freunde mit! Wie immer haben Sie nach dem Podiumsgespräch die Möglichkeit für Fragen und Kurzkommentare.

 

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Exklusiv für Mitglieder  der  Kulturforen  von  Hamburg  und  Schleswig-Holstein!

Wir  wollen  uns  zu  einer  bemerkenswerten  Ausstellung  an  einem  ungewöhnlichen  Ort  treffen.Es  geht  um  eine  aufregende  Zeit  an  der  Hamburger  Kunsthochschule  (HfBK)  mit  ihrem  Initiator

Achim  Lipp  und  dem  Mitwirkenden  Thomas  Sello.  Lipp  war  Mitte  der  70er  Jahre  Lehrbeauftragter

an  der  HfbK  und  mischte  mit  engagierten  Studenten  der  Kunst  und  Pädagogik  den  akademischen

Betrieb  dergestalt  auf,  dass  der  Unterricht  in  Zelten  stattfand  Die  Ausstellung  handelt  aber  nicht  nur

von  den  damaligen,  ungewöhnlichen  Kunstprojekten.  Es  geht  auch  um  die  bis  heute  wirksamen

Folgen  für  die  Kunstvermittlung,  von  der  Malschule  bis  zum  Forum  für  Künstlernachlässe.

Wir  laden  ein zu:

 

Rebellion in Zelten –  Kunstvermittlung  damals  und  heute

am  6.  Juli  2019  um  15  Uhr  auf  dem  Museumsschiff  „Cap  San  Diego“  im  Hamburger

Hafen  (am  besten  erreichbar  mit  der  U  3  bis  Haltestelle  Baumwall)

 

Geboten  wird  die  Führung  durch  die  Ausstellung  (Achim  Lipp)  und  das  Schiff;  außerdem  wollen  wir

über  aktuelle  Fragen  der  Kunstvermittlung  diskutieren  und  uns  bei  Getränken  und  Gebäck  zwanglos

austauschen.  Kleiner  Hinweis:  für  die  „Cap  San  Diego“  ist  ein  Gruppeneintrittsticket  von  4  Euro  zu

entrichten.

 


Sommerlicher Besuch im Jenischpark

mit zwei künstlerischen Stationen

 

Dienstag, 18. Juni 2019 um 16:45 Uhr

vor dem Jenisch Haus, Hamburg

 

Das Kulturforum Hamburg hat gleich zwei künstlerische Stationen anzubieten:

  • eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Tanz des Lebens“ (100 Jahre Hamburgische Sezession) im Jenisch Haus; Leitung: Maike Bruhns, Kuratorin
  • anschließend Rundgang durch das im ehemaligen Gartenbauamt beheimatete Eduard-Bargheer-Museum samt Gespräch mit dessen Leiter Dirk Justus. Gezeigt wird derzeit die Ausstellung „Auf Augenhöhe – Portrait und Landschaft“.

Treffpunkt am Dienstag, 18. Juni 2019 um 16:45 Uhr vor dem Jenisch Haus!

Um 17:45 Uhr Fortsetzung des Programms im Bargheer-Museum in unmittelbarer Nachbarschaft des Jenisch Hauses.

Achtung: Anders als bei unseren Podiumsveranstaltungen bitten wir diesmal um Voranmeldungen unter der E-Mail-Adresse sonntagwolgast@gmail.com

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Der Eintritt ist für unsere Gäste frei. 

 


Bodenpreisentwicklung contra Gemeinwohl

Wie wollen wir künftig in städtischen Räumen wohnen? 

 

Dienstag, 7. Mai 2019 um 19:30 Uhr

Internationale Kulturfabrik Kampnagel, Jarrestraße 20,  22303 Hamburg

 

Kaum etwas anderes beherrscht zurzeit die öffentliche Debatte so stark wie das Thema Wohnen. Bezahlbar soll es sein – problematisch genug in den urbanen Regionen –, aber auch architektonisch vertretbar, nachhaltig und an den sich wandelnden Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert. Wir wollen unser Zuhause individuell gestalten; zugleich ist das Wohnen eine gesellschaftliche Aufgabe. Haben Kommunen, Politik und Verwaltung die Belange kommender Generationen im Blick?

Lassen sich im Dialog mit allen Beteiligten – Wissenschaft, Stadtentwicklung, Politik, Bürger*innen – Visionen entwickeln? Das Kulturforum Hamburg lädt ein zur Podiumsdiskussion:

 

Es diskutieren:

Prof. Dr. Ingrid Breckner, Stadtsoziologin, HCU

Kerstin Niemann, Stadtlabor Dulsberg, HCU

Michael Sachs, ehemaliger Geschäftsführer GWG und Staatsrat in der BSU a.D.

Malte Siegert, hauptamtlicher Leiter Umweltpolitik beim NABU

Moderation: Melanie von Bismarck, freie Journalistin

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beteiligung an der Publikumsdiskussion im Anschluss an die Podiumsrunde. Bringen Sie gern Freunde mit! 

Der Eintritt ist, wie immer, frei.

 

Einen Bericht finden Sie hier


Kunstfreiheit als Gradmesser demokratischer Freiheit

zum Zusammenhang von Kultur, offener Gesellschaft und Demokratie

 

Vortrag von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien

20. März 2019 um 19:30 Uhr

Kunstverein Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg

 

Artikel 5 unseres Grundgesetzes gewährleistet die Freiheit von Kunst und Medien. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer gereiften Demokratie. Und doch gibt es in jüngster Zeit aus dem nationalistischen und rechtsautoritären Lager offene oder versteckte Attacken gegen Kunstwerke, Inszenierungen oder literarische Texte; Medienschelte zählt zum Repertoire rechtspopulistischer Demonstrationen.

Dagegen haben sich Künstler und Kulturinstitutionen mit ihrer „Erklärung der Vielen“ positioniert und werden im Mai für die Freiheit der Kunst bundesweit demonstrieren. Dass die Initiative vom Hamburger Senator für Kultur und Medien begrüßt und unterstützt wird, nahm Ende November 2018 die AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Anlass für eine Große Anfrage.

Das Kulturforum findet: Es lohnt sich, über Freiheit, Vielfalt und gesellschaftliche Verantwortung der Kunst und die Rolle des Staates zu diskutieren! 

 

Begrüßung durch die Hausherrin Bettina Steinbrügge. Nach dem Vortrag des Senators sind Sie herzlich zur Diskussion eingeladen.

Bringen Sie gern Freunde mit! Der Eintritt ist, wie immer, frei.

 

Einen Bericht finden Sie hier

 

Audiomitschnitt des Hamburger Kunstvereins


Wieviel Tourismus verträgt Hamburgs Kultur?

23. Januar 2019 um 19.30 Uhr

STAGE CLUB Hamburg, Stresemannstraße 163

 

Über die steigenden Tourismus-Zahlen freuen wir uns natürlich; zweifellos hat Hamburg an Anziehungskraft gewonnen. Zugleich wird darüber diskutiert, welche Rolle das Kulturangebot im Hamburger Tourismus spielt – und umgekehrt! Vor einigen Monaten stellte z.B. der Theatermacher Michael Batz fest, dass man den „Hamburger Jedermann“ in der Speicherstadt wegen des Getöses rundherum nicht mehr spielen könne. Debattiert wurde kürzlich auch über „Saaltouristen“ in der Elbphilharmonie, die während eines noch laufenden Konzerts ins Freie drängten. Zuweilen ist sogar von der „Ballermannisierung“ der Stadt die Rede.

Wie lässt sich über die Sogkraft der Elbphilharmonie und der Musicals hinaus das Interesse der Gäste am Kulturangebot der Stadt steigern? Ist es vielleicht auch Sache der Reiseveranstalter, die Sensibilität der BesucherInnen für künstlerische Darbietungen zu schärfen? 

Wir laden ein zur Podiumsdiskussion.

 

Es diskutieren:

Michael Batz (Autor und Künstler)

Dorothee Martin (tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion)

Sascha Albertsen (Hamburg Tourismus GmbH)

 

Moderation: Daniel Kaiser (Leiter der Kulturredaktion von NDR 90,3)

 

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und sich an der Publikumsdiskussion im Anschluss an die Podiumsrunde lebhaft beteiligen!

Der Eintritt ist frei. Bringen Sie gern Freunde mit!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Einen Bericht finden Sie hier

 

Die Veranstaltung wurde vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem TIDE Bürgerfernsehen Hamburg aufgezeichnet. 

Sendetermine:

Sonntag, 10. Februar 2019 um 15.00 Uhr

sowie in der Reihe “OK vor Ort”

am 16.Februar um 13 Uhr bzw. 20 Uhr.

 

„Wieviel Tourismus verträgt Hamburgs Kultur?“

im Livestream des OK-SH auf

www.okkiel.de sowie jederzeit nachträglich

in der Mediathek www.oksh.de


Was wollen wir eigentlich wissen?

Zum kritischen Umgang mit Informationen

Podiumsdiskussion

6. November 2018 um 19.00 Uhr

Internationale Kulturfabrik Kampnagel, Jarrestraße 20,  22303 Hamburg

 

Wissbegierig sind wir sicherlich alle. Aber wollen wir eigentlich alles wissen, was gedruckt, gesendet und „gepostet“ wird? Wie viele Informationen brauchen wir, behalten wir im Gedächtnis? Und wie steht es mit dem Wahrheitsgehalt angesichts der inzwischen bestehenden Möglichkeiten zur Manipulation und der Verbreitung von Nachrichten über Algorithmen?

Erwiesen ist, dass der Mensch Meldungen eher aufnimmt und speichert, die die eigenen Ansichten bestätigen und verstärken. So können geschlossene, schwer durch Fakten aufzubrechende Weltbilder entstehen – was wiederum unsere Debattenkultur wie auch die politische Meinungsbildung prägt. Wir – Kulturforum und Deutscher Journalistenverband Hamburg – fnden, dass es sich lohnt, darüber zu reden.

 

Auf dem Podium:

Laura-Lena Förster (Stellvertretende Chefredakteurin stern.de)

Katharina Kleinen-von Königslöw (Professorin für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg)

Lars Haider (Chefredakteur Hamburger Abendblatt)

 

Moderation: Johannes Meyer (Journalist)

 

Bringen Sie gern Freunde mit!

Der Eintritt ist, wie immer, frei.

 

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Neue Sicht auf die Kulturen der Welt

Barbara Plankensteiner im Gespräch mit Florian Zinnecker, Kulturredakteur ZEIT: Hamburg

18. September 2018 um 19.30 Uhr 

Museum am Rothenbaum, Kleiner Hörsaal 

Rothenbaumchaussee 64

 

Das altehrwürdige Museum für Völkerkunde hat seit April vergangenen Jahres eine neue Direktorin: Prof. Dr. Barbara Plankensteiner. Nicht nur seinen Namen hat das Museum geändert – die Chefin  setzt neue Impulse für das traditionsreiche Haus, übrigens eines der größten seiner Art in Europa! Auch der Titel der Ausstellung, die am 12. September eröffnet wird, lässt aufhorchen: „Erste Dinge – Rückblick für Ausblick“.  Wir wollen Sie auf Barbara Plankensteiner persönlich und ihre Vorstellungen von der Zukunft des Museums neugierig machen und laden ein.

 

Dem Gespräch geht um 18.30 Uhr eine Führung durch die frisch eröffnete Ausstellung voraus. Treffpunkt dafür ist das Foyer. Wer schon daran teilnehmen möchte, melde sich bitte, wenn möglich, unter der E-Mail-Adresse sonntagwolgast@gmail.com vorher an. Das erleichtert die Planung. Wer sich noch spontan entscheidet, ist aber ebenfalls willkommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Fragen im Anschluss an das Podiumsgespräch.

 

Bringen Sie gern Freunde mit!

Der Eintritt ist, wie immer, frei.

 

Einen Bericht finden Sie hier


Hamburgs Umgang mit der Erinnerungskultur

Ein Besuch der Mitglieder des Kulturforums im ehemaligen Gestapo Hauptquartier an der Stadthausbrücke

 

Die vielen Interessierten gaben sich noch vor der Begrüßung durch Gert Hinnerk Behlmer Staatsrat a.D., Vorstand Kulturforum), Dr. Annette Busse (Referatsleiterin für  Erinnerungskultur in der Behörde für Kultur und Medien),  Stephanie Krawehl (Buchhändlerin + Café) und Cornelie Sonntag-Wolgast skeptisch. Es hatte viele Medienberichte in den letzten Monaten über die Sanierung des Gestapo- Hauptquartiers an der Stadthausbrücke gegeben. Statt einer Gedenkstätte entstehe hier ein Shoppingquartier, so die Kritik. Dass bescheidene 70 qm des Komplexes dem Gedenken an die NS Verbrechen zugedacht sind und der „Lern- und Gedenkort“ mit einer Buchhandlung und einem Café kombiniert wurde, hatte Empörung ausgelöst.

Passt das und reicht es? fragt Gert Hinnerk Behlmer,  selbst sichtlich berührt. 

Einen Ort des Schreckens,  zentral gelegen in der Hansestadt, dem Konsum überlassen? Die Versäumnisse Hamburgs bei der Erinnerungskultur müssen gründlich diskutiert werden – so auch die Meinung der gut 20 Interessierten, die der Exklusiv-Einladung an Mitglieder des Kulturforums gefolgt waren. 

 

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Grenzen der Kunstfreiheit?! – Preise und Provokationen

29. Mai 2018 um 19.30 Uhr im Stage Club

Stresemannstr. 163, 22769 Hamburg

Tel. 431 65 460

 

Kunst muss auch unbequem sein, provozieren, polarisieren.

Trotzdem gibt es manchmal Gründe, auch über die Grenzen der Kunstfreiheit zu diskutieren.

Zum Beispiel, wenn antisemitische Texte zum Verkaufshit werden. Die diesjährige Verleihung des

Echo-Preises hat wilde Proteste ausgelöst, reihenweise gaben Künstler ihre Auszeichnungen

zurück. Die Folge: den „Echo“ in seiner bisherigen Form wird es nicht mehr geben. Zuweilen

erzeugen künstlerische Projekte aber auch Streit, weil sich ihr Sinn nicht unmittelbar erschließt

oder weil manche Menschen darüber hadern, dass „für so was“ auch noch öffentliche Gelder

ausgegeben werden.

 

Auf dem Podium:

Boran Burchhardt, Künstler („Veddel vergolden“)

Niko Hüls, Geschäftsinhaber der Hip-Hop-Zeitschrift „Backspin“

Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray, Rapperin, Sprach-, Islam- und Genderforscherin

Seien Sie außerdem gespannt auf AJ aka REDCHILD, Profi-Musiker und Hip Hop Academy Künstler, und Lukas aka Globe Kid, die ihre Songs vorstellen!

Moderation: Dr. Andreas Moll, Fernseh- und Hörfunkjournalist

 

Der Stage Club bietet ein sehr geselliges Ambiente mit einer großen Bar und einem kleinen

gastronomischen Angebot. Nutzen Sie daher gern die Gelegenheit, auch nach dem „offiziellen“

Teil der Veranstaltung zum angeregten Meinungsaustausch im Kreis des Kulturforums zu bleiben.

Und bringen Sie gern Interessierte und Freunde mit!

Der Eintritt ist wie immer frei.

 

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Was plant Hamburgs neuer Oberbaudirektor? - Mit Franz-Josef Höing im Gespräch     

Dienstag, 10. April 2018 um 19.30 Uhr 

Internationale Kulturfabrik Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg

 

Oberbaudirektoren in Hamburg haben die Chance, das Stadtbild über Jahrzehnte hinweg zu prägen. Sie stehen aber auch vor immensen Herausforderungen – gerade heute und in naher Zukunft! Manche sagen, dies sei einer der unbequemsten Jobs in der Hansestadt. Aber wohl auch einer der spannendsten! Neue Wohnungen werden dringend gebraucht, weniger attraktive Quartiere sollen aufgewertet, Grünzonen erhalten oder sogar ausgeweitet werden, Kontroversen um Denkmalschutz versus Abrisspolitik werden in der Öffentlichkeit leidenschaftlich diskutiert. Seit dem 1. November 2017 ist Franz-Josef Höing mit der Aufgabe betraut, schlüssige und überzeugende Antworten auf solche Fragen zu geben.

Das Kulturforum Hamburg lädt zum Gespräch ein.

Moderation: Daniel Kaiser (Leiter der Kulturredaktion bei NDR 90,3)

 

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind und sich an der Publikumsdiskussion nach der Podiumsrunde lebhaft beteiligen! Bringen Sie gern Freunde mit!

Der Eintritt ist frei.

 

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Neue „GroKo“ – neue Chancen für die Kultur?“                                                  

Dienstag, 13. Februar 2018 um 19.00 Uhr  

Internationale Kulturfabrik Kampnagel, Jarrestraße 20,  22303 Hamburg

 

Kultur ist Ländersache, aber auch der Bund gibt Impulse, fördert Projekte. Auch Hamburg hat davon profitiert. In den öffentlichen Debatten um eine neue „Große Koalition“ spielt das Thema – weil kaum strittig – keine Rolle, aber in dem Papier zum Ergebnis der Sondierungen finden sich unter dem Titel „Kunst, Kultur und Medien“ Passagen, über die zu reden sich lohnt. Etwa über ein „gesamtstaatliches Bündnis für kulturelle Bildung“ oder über einen verstärkten Beitrag von Kultur und Bildung für ein gemeinsames Europa. Ziehen wir den Bogen weiter: Was bleibt noch von der Willkommenskultur? Und was ist von der Wiederbelebung des Begriffs „Leitkultur“ zu halten? Sollte ein Bundeskulturministerium eingerichtet werden? Wir laden ein zur Diskussion.

 

Auf dem Podium:

Hartmut Ebbing, FDP-MdB, Mitglied des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien              

Tim Renner, Musikproduzent und Autor, Berliner Kulturstaatssekretär a.D.                                

Dr. Ernst-Dieter Rossmann, SPD-MdB, Bildungsexperte seiner Fraktion

Moderation: Kathrin Erdmann, Journalistin

 

Wir freuen uns, wenn Sie sich an der Diskussion lebhaft beteiligen! Bringen Sie gern Freunde mit!

Der Eintritt ist frei.

 

Einen Bericht finden Sie hier 


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