KULTUR MACHT

HAMBURG LEBENSWERT

Die reiche Theaterszene, die Musiker, bildenden Künstler, Filmemacher und Autoren, die Clubs, Konzerthäuser und Museen sind Grundlage einer modernen Metropole. Sie fördern Kreativität, Eigenständigkeit und Sensibilität, sie dienen der Integration, der Solidarität und dem friedlichen Zusammenleben, sie fordern aber auch zum Widerspruch und zum Nachdenken heraus.

 

WIR BIETEN Künstlern und ihren Förderern, Kulturschaffenden und Medienvertretern eine Plattform für Diskussion und Kontroversen, wir setzen Themen und hinterfragen den öffentlichen kulturpolitischen Diskurs.

 


Fotos: Günther von der Kammer, Ibrahim Ot, Christian P. Schlichte u.a.



Gedanken zur Kulturpolitik

Zum Auftakt des Wahljahres 2017 hat das Kulturforum Hamburg Thesen zur Kulturpolitik formuliert, von denen möglichst viele aufgegriffen, in erster Linie auch Bestandteil des kulturpolitischen Teils im Programm der SPD für die Bundestagswahl werden sollten.  Kernpunkte: der Begriff „Leitkultur“ wird abgelehnt, „da er nationale Überheblichkeit suggeriert“, so die Vorsitzende Cornelie Sonntag-Wolgast. „Unsere Leitkultur sind die Grundwerte unserer Verfassung.“  Zum Forderungskatalog gehören außerdem eine intensive Diskussion über die gesellschaftlichen Folgen des digitalen Wandels mit der Erhebung komplexer Datenmengen, eine bundesweite Initiative zur Stärkung musischer Fächer im Schulunterricht und die Gründung eines europäischen Think Tanks, an dem Kulturschafende, Künstler, Philosophen und Kulturpolitiker mitwirken sollen. Mehr...

 

Januar 2017

Auf Berichte und Gerüchte über einen möglichen Verkauf der 'Hamburger Morgenpost' haben viele UnterstützerInnen der traditionsreichen Boulevardzeitung mit Solidaritätsadressen reagiert. Die Vorsitzende des Kulturforums Hamburg, Cornelie Sonntag-Wolgast, schrieb in einem am 28. Januar 2020 abgedruckten Brief an die Redaktion:

 

Leserbrief zur „Morgenpost“

Die „MOPO“ ist nicht nur wichtiger Bestandteil der Medienvielfalt in Hamburg, sondern hebt sich als Boulevardzeitung wohltuend von der reißerischen „großen“ Konkurrenz ab. Mit der Serie „Standpunkt“ bietet sie außerdem eine Plattform für eine breit gefächerte öffentliche Diskussion zu den unterschiedlichsten Themen an. Hoffen wir, dass sie uns erhalten bleibt! Hoffen wir außerdem, dass all diejenigen, die so vollmundig ihre Unterstützung artikulieren, das Blatt auch kaufen! Denn darin erweist sich Solidarität.

 

Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast, Vorsitzende des Kulturforums Hamburg